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Herforder Kleinbahn
Herforder Kleinbahn


10.November 2011

Neu: Artikel aus dem Westfalen-Blatt zwischen 1956 und 1966

Herr Beyer,Vlotho fotografierte die Seiten mit den Artikeln aus den Archivmappen des Westfalen-Blattes,Herford und stellte sie dem Kleinbahnmuseum zur Verfügung. Unser Dank gilt daher auch dem Westfalen-Blatt in Herford.


Westfalen-Blatt 22. April 1956






Westfalen-Blatt 26. April 1962






Westfalen-Blatt 30. April 1962






Westfalen-Blatt 1.November 1962






Westfalen-Blatt 4.November 1962






Westfalen-Blatt 2.November 1963






Westfalen-Blatt 10. März 1965




Westfalen-Blatt 10. März 1965



Westfalen-Blatt 10. März 1965





Westfalen-Blatt 16. April 1966






Westfalen-Blatt 21. April 1966






Westfalen-Blatt 22. April 1966






Westfalen-Blatt 23. April 1966






Westfalen-Blatt 25. April 1966






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Freie Presse 1. Mai 1949


Herford Stadt und Land
Hansabrücke bestand Belastungsprobe






Freie Presse 11.August.1950

Gerechter Ausgleich zwischen Straße und Schiene
Herforder Kleinbahnen feierten ihr 50jähriges Jubiläum - Ehrung alter Betriebsangehöriger






Freie Presse 1.Mai.1962

"Callas der Schienen" verstummt
Abschiedsstation in der Weserstadt Vlotho






Zeitung? 3.November 1962


Winterfahrplan bringt Änderungen
Ab morgen beim EMR/ Einige Linien eingestellt/ Ohne Kleinbahn






Freie Presse 2. November 1963


Ab Sonntag EMR_Winterfahrplan

Keine Genehmigung der Stadt für Busverkehr in Außenbezirken
Kleinbahnstrecke Spenge - Wallenbrück stillgelegt






Freie Presse 25. April 1966


Letzte Fahrt mit Hindernissen
Mit Zylinder und schwarzem Anzug
zur "Beerdigung" der Kleinbahn






Gerhard Rolf fotografierte das Luftbild des Engeraner Kleinbahnhofes im Jahr 1970






Engerscher Anzeiger 14. Februar 1998


Kleinbahn freunde wollen einen Stammtisch gründen - Start im Frühjahr geplant

Als Loks durch Enger dampften






Westfalen Blatt 31.08.1998

Als Vergütung eine rote Mütze
Neuauflage des Buches "Die Herforder Kreisbahnen"








Engerscher Anzeiger

Geschichte der Kleinbahn: Bevölkerung protestierte gegen Stillegung
Mit der Lokomotive ins Umland






Neue Westfälische 10 Februar 2006


Ein Stück Stadtgeschichte
Stadt Spenge will den Kleinbahnhof in Wallenbrück verkaufen






Kleinbahnhof Wallenbrück im April 2007

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Hübsch häßlich
oder wie Neues Altes zum Nachteil verändert
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Forum Drehscheibe Online 19.Februar 2009

Frage zur Steckenführung der Kleinbahn in der Stadt Herford


Antworten zur Herforder Kleinbahn geschrieben von: Andreas Feuchert

Leroy_B schrieb:
Hallo,
> Also, soweit ich weiß, führte die Trasse über die
> Hansabrücke, weiter über die Hansastraße. BTW:
> Dort soll sich ein Anschlussgleis der Firma Böckelmann & Co
> befunden haben. Nur leider ist mir nicht mehr ersichtlich
> wo genau sich dieses Anschlussgleis befunden haben soll
>.Weiter im Text: Auf Höhe der Werrestraße teilte sich die
> Trasse dann Richtung Vlotho.
> Einmal direkt dorthin und der andere Ast führte über Bad Salzuflen nach Vlotho.
> Und genau um diesen zweiten Ast geht es mir vorrangig.
>Er führt über Werrestraße, Lübber und Bergertor, Friedenstal Richtung Bad Salzuflen

Antwort:
also: Es gibt einen ganzen Haufen Fotos, u. a. in Rainer Kottes Buch über die Herforder Kleinbahnen (Uhle & Kleimann), im Wolff (Nordrhein-Westfalen Bd. III, EK-Verlag) und in einem Band über die Straßenbahnbetriebe in Westfalen (auch EK). Von daher dürfte die Strecke größtenteils ordentlich dokumentiert sein und auch heute ohne weiteres nachvollziehbar sein.
Einige Infos gibt es auch hier [www.railway-station.de]
Der Herforder Kleinbahnhof steht ja noch, das Gleisfeld sowie das BW ist überbaut (Busbetriebshof VMR sowie das E-Center). Das Gleis kam in einem Linksbogen auf die Sophienstr. (etwa mittig zwischen Ampelkreuzung und DB-Unterführung) und lief über die Kreuzung Goebenstr. fast mittig auf der heutigen Hansastr. An dem Ärztehaus bzw. dem Parkplatz schwenkte das Gleis rechts in die Werrestr. ein. Hier war die Gleisführung bis zum Lübbertor noch bis vor ca. 2 - 3 Jahren sehr gut erkennbar (Gleise ausgebaut, aber nur flüchtig im Kopfsteinpflaster mit Asphalt geflickt), soweit ich mich erinnern kann, in Richtung Lübbertor auf der rechten Straßenseite. Auch hier gab es noch mindestens zwei Anschlüsse und mindestens zwei Ausweichen, da die Strecke ja nur eingleisig war und neben dem Personenverkehr ja auch der umfangreiche Güterverkehr abgewickelt wurde. Das Gleis in der Werrestr. zwischen Hansastr. und Lübbertor diente dabei quasi als "Spitzkehre", was aber kein Problem war, da der Straßenverkehr über die gut ausgebaute Mindener Str. führte.

> Genug der Einführung:
> 1. Bzgl. der Werrestraße: Führte die Trasse direkt an der Werrestraße lang,
> oder hat die Trasse einen Bogen beschrieben?
> (Heute sichtbar durch einen Kiesweg)

Antwort:
Wo heute die Agentur für Arbeit steht, stand früher eine Schokoladenfabrik (ich glaube, die hieß "Karina"),
in die Werrestr. führte ein langes Anschlussgleis mit mehreren bedeutenden Anschließern.
Ein letzter ca. 35 Meter langer Gleisrest aus einem meterspurigen Anschlussgleis (Werrestr. / Ecke Waltgeristr., soweit ich weiß, war hier noch ein Zweigwerk von SULO, heute steht hier Kaufland und die Volksbank) wurde erst vor ein paar Jahren von den Engeranern für das Museum geborgen.
Fast sämtliche alte Betriebe sind hier verschwunden.

> 2. Das Eckgebäude Werrestraße/Mindener Straße, das
> heute da steht - stand es damals schon, bzw. war
> dort die Haltestelle Lübbertor?

Antwort:
Ja.

> 3. Laut sehr groben Plan führte die Trasse direkt
> an der Werre lang, richtig?

Antwort:
Ja. Mehr oder weniger. Bin mir nicht ganz 100%ig sicher, aber ich meine, die Strecke folgte ab Bergertor dann der Salzufler Str.

> 4. Am Bergertor ist eine kleine Grünanlage, ich
> nehme an dort ist der Standort des alten Bahnhofes Bergertor.
> 5. Der Fahrplan besagt das es zwischen Bergertor
> und Friedenstal keine weiteren Haltestellen mehr gab.
> In dem Streckenplan sind auch Waltgeristraße und
> Bauvereinstraße verzeichnet. Gerade Bauverein
> würde Nr. 5 widersprechen.
> Was hat es sich damit auf sich? Auch
> Waltgeristraße würde gegen meine Annahme des
> Linienverlaufes sprechen... Sofern diese Straße
> nicht dem anderen Ast zuzurechnen wäre... Was ich
> persönlich nicht glauben würde
>Der Verlauf weiter Hansastraße/Bismarkstraße
> ist in meinen Augen schlüssiger

Antwort:
Also, soweit ich weiß, haben in der Bismarckstr. nie Gleise gelegen. Alles andere würde mich doch sehr wundern, steigt doch die Bismarckstr. kräftig Richtung Exter an.

> 6. Ich nehme an, der Streckenlauf zwischen
> Bergertor und Friedenstal führte direkt an der
> Salzufler Straße lang, ist das auch richtig?
> Daher dürfte hier auch nicht mehr viel zu finden sein

Antwort:
Es gab keine "Parallelstrecke" durch die Stadt!! Lediglich die Anschlüsse an der Werrestr./Hansastr. sowie mehrere Anschlüsse rund um den Kleinbahnhof, die aber auch größtenteils normalspurig waren. Gerüchteweise soll bei dem Landhändler am ehemaligen Kleinbahnhof auch noch ein normalspuriger Gleisrest im Hof liegen.
Was die Haltestellen betrifft: Die Aufstellung hier ist auch überhaupt nicht vollständig: [de.wikipedia.org] , von daher nicht irritieren lassen. Auch in den Kursbuchtabellen standen m.W. nicht alle drin. Falls Interesse besteht, kann ich ja mal die Haltestellen zusammentragen.
Alleine in Spenge fallen mir noch mehrere Haltestellen ein wie "Delius", "Griesenbruchstr." und "Grundmann". Ganz einfach: Mit Aufnahme des elektrischen Betriebes 1930/33 konnten natrülich mehr Haltestellen bedient werden, weil die eingesetzten Straßenbahnwagen natürlich schneller beschleunigten und vor allem der Personen- udn Güterverkehr getrennt wurde. Damit gab es etliche Haltestellen mehr als zuvor. "Bauvereinstr." war auch so eine Haltestelle.
Und natürlich wurde die Salzufler Str. mit Beseitigung der Kleinbahn ausgebaut. Damals gab es die Umgehung ja auch noch nicht, so dass die Autofahrer auf der B 239 zwischen Herford und Salzuflen wahrscheinlich froh waren, dass dieses "Verkehrshindernis" weg war. Die Bahn fuhr ja in Seitenlage der Straße, was auch nicht ganz ungefährlich war. Das sah auf weite Strecken etwa so aus wie hier in Wüsten: [www.sammlungen-penke.de]

> Desweiteren suche ich noch jede Menge Fotos/Scans
> (auch S/W) von der Kleinbahn bzw. von deren
> Anlagen.

Antwort:
Fotos gibt es bestimmt viele in den Archiven oder den o.a. Büchern. Auch das Kleinbahnmuseum dürfte bestimmt eine große Sammlung haben.

> So, ich hoffe ihr könnt mir behilflich sein und
>wünsche allen einen schönen Tag. :)

Hoffe weitergeholfen zu haben ;-))
Viele Grüße
Andreas





Forum Drehscheibe Online 20.Februar 2009

In Herford gab es diese Gleisanschlüsse der Herforder Kleinbahnen:

Antworten zur Herforder Kleinbahn geschrieben von: Andreas Feuchert

regelspurig:
an der Strecke Richtung Spenge:
Steuber & Lohmann (SULO)*
an der Goebenstr.:
Kohlen- und Kraftstoffhandel Wilke
Getreidehandel Schmidt GmbH
Spedition und Lagerhaus GmbH

Für die Bedienung der normalspurigen Anschlüsse besaß die HK einen Breuer-Schienentraktor und eine Köf II, die nach Umwegen über SULO in Herford und dem Werk in Fulda/Eichenzell heute zum Bestand des Kleinbahnmuseums Enger gehört.
Der Anschluss SULO liegt noch, wenn auch total zugewachsen. Er wurde 2003 letztmalig bedient und die Werklok (O&K 26732/1971; Typ MB 10 N) verkauft, sie fährt heute in Hamburg beim Tanklager Bominflot [www.rangierdiesel.de].
SULO hat bis 2003 regelmäßig Übergaben erhalten, u. a. Blechcoils in Haubenwagen. Außerdem gingen Emballagen (vulgär auch "Fässer" genannt) in den Versand. Interessantes Merkmal in dem Anschluss: Eine brutal enge Kurve vor der Coilentladung im Werk, hierfür wurden die Schraubenkupplungen aufgedreht, damit die Drehgestellwagen nicht überpufferten oder entgleisten.
Die Anschlüsse in der Goebenstr. wurden bis etwa 1967/1970 von der DB bedient und dann aufgegeben, davon ist auch nichts mehr zu sehen. Das Getreidelagerhaus Schmidt steht noch, da kann man sich den Anschluss gut vorstellen.

schmalspurig:
Böckelmann
Schokoladenfabrik Karina
Gaswerk Herford
SULO Werk II
Baustoffhandlung Wegener

Diese Anschlüsse lagen meines Wissens alle an der Werrestr., auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerkes steht heute die Feuerwache, so dass man sich die Ausdehnung des Anschlussgleises (bis hart an die B 61) in etwa vorstellen kann.
Viele Grüße
Andreas




Auch auf dieser Seite wird weiter "gebaut"! Darum immer mal wieder vorbeischauen.






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